Medienmitteilung 13.02.2012

Projekt Überleitung Lugnez; Keine Neukonzessionierung notwendig

Der WWF Graubünden liess heute in einer Medienmitteilung verlauten, dass für die Realisierung des Projektes Überleitung Lugnez eine Neukonzessionierung der bestehenden Anlagen notwendig ist. Die Kraftwerke Zervreila AG bestreitet dies.

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In den Jahren 2004 bis 2006 hat die Kraftwerke Zervreila AG mit den neuen und bisherigen Konzessionsgemeinden und unter Einbezug des Kantons nach Lösungen gesucht, wie das Projekt Überleitung Lugnez konzessionsrechtlich am besten aufgegleist werden soll. Eine Neukonzessionierung der bestehenden Anlagen kam dabei für die bisherigen Konzessionsgemeinden nicht in Frage. Die finanzielle Einbusse wäre für diese Gemeinden und für KWZ zu hoch gewesen. Deshalb haben die Beteiligten nach anderen Lösungen gesucht. Dabei wurden auch aufwendige Rechtsgutachten erstellt. Da an den bestehenden Anlagen keine Änderungen vorgenommen werden und lediglich rund 15% mehr Wasser über die Turbinen fliesst, ist keine Konzessionsänderung notwendig. Die klärende Antwort auf diese Frage wird aber erst das Konzessionsgenehmigungsverfahren auf der Stufe des Kantons liefern.

Unabhängig davon hat eine Sanierung der KWZ nach den Übergangsbestimmungen des Gewässerschutzgesetztes zu erfolgen. Der Termin hierfür ist Ende 2012 und basiert auf einer Verfügung des Kantons, welche jedoch noch nicht bei der KWZ eingetroffen ist. KWZ hat aber in vorauseilendem Gehorsam bereits bauliche Massnahmen getroffen, um nach Erhalt der Verfügung diese Vorgaben zügig umsetzen zu können.

Auskünfte

Kraftwerke Zervreila AG  
Clemens Hasler, Geschäftsleiter  
Vadianstrasse 59  
9000 St. Gallen  
Tel. 071 228 40 70  

oder

Kraftwerke Zervreila AG  
Hans-Peter Capatt, Betriebsleiter
Zentrale Rothenbrunnen
7405 Rothenbrunnen
Tel. 081 650 11 33